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Mit Liebe zum Detail – HMÜ aktuell
Historisches Fachwerkhaus aufwendig saniert

Mit Liebe zum Detail

Das denkmalgeschützte Haus in der Burgstraße 6 ist bereits seit über 450 Jahren Bestandteil der Mündener Altstadt. 1564 wurde es erbaut und war damals noch zusammenhängend mit dem Nebengebäude, der heutigen Hausnummer 4. Von 1730 bis 1856 waren dort immer wieder Brauhäuser zu finden. Von 1867 bis 1895 wurde das Gebäude als Wohnhaus genutzt. Nachdem die Bäckerei Otto und die Friseure Göbert und Hammer das Ladengeschäft bezogen, ist dort nun der Friseursalon Kurz oder Lang zu finden.
Eigentümer und Bauherr Marco Gießler und seine Frau Daniela Gießler-Süß, die den Friseursalon betreibt, haben es sich zur Aufgabe gemacht, das schöne Fachwerkjuwel herzurichten und dadurch auch neu zu beleben. Denn in den Etagen über dem Salon soll neuer Mietraum entstehen.
Seit November 2016 läuft die Rundumsanierung. Dabei wurde alles kernsaniert: Im Rahmen der umfangreichen Sanierung wurde die komplette Haustechnik erneuert und erforderliche Bauschutzmaßnahmen realisiert. Der Austausch der Fenster und ein neuer Ziegelbehang an den Giebelseiten verbessern deutlich die energische Qualität des Gebäudes. Durch das komfortabler gestaltete und erweiterte Treppenhaus, die Erneuerung von Fußböden und Türen, sowie den Einbau moderner Bäder und Küchen sind sehr attraktive Räume entstanden. Modernisierungsmaßnahmen, die neuen Raum zum Leben und Wohnen schaffen soll. So bekommt die Kosmetikerin Melanie Loose in der zweiten Etage ihr Kosmetikstudio und zieht somit von Oberode in die Altstadt. Die Etagen 3 und 4 bieten Mietraum. Mitte des Jahres soll die Baumaßnahme nach anderthalb Jahren abgeschlossen sein.
Das Projekt wurde vom Architekturbüro Christa Lotze und Bauleitung Katja Danne in Reinhardshagen begleitet und realisiert. Durchgeführt wurden die Heizungs- und Sanitärarbeiten von Installateur- und Heizungsbaumeister Burkhard Schäfer und die Tischler- und Trockenbauarbeiten von der Tischlerei Tewes & Hildebrand. Elektro Werner aus Witzenhausen und Dachdeckermeister Markus Schröter haben das Riesenprojekt ebenfalls begleitet.
Insgesamt sind 22 Tonnen Müll rausgeräumt worden. Darunter waren auch einige Raritäten wie alte Zeitungen aus den 1950er Jahren. Marco Gießler und Daniela Gießler-Süß erhielten darüber hinaus eine Menge Unterstützung von Freunden und Familie und möchten allen Helfern auf diesem Weg danken und wünschen dem Kosmetikstudio von Melanie Loose viel Erfolg!