Regierungspräsidium und Hessen Forst machen Ernst

Großwindanlagen über Hann. Münden

Es handelt sich um die Vorrangfläche für Windenergienutzung KS_26 „Gahrenberg“. Die Fläche hat eine Größe von 550 Hektar und erstreckt sich oberhalb des westlichen Weserhangs von Hann. Münden bis nach Reinhardshagen. Die Fläche reicht aus, um 35 bis 50 Großwindanlagen mit mehr als 200 m Gesamthöhe zu errichten. Es ist davon auszugehen, dass das Regierungspräsidium Kassel den Windpark „Gahrenberg“ als Vorrangfläche in den neuen Regionalplan “Energie“ aufnehmen wird. Sämtliche Bedenken aus der Stadt Hann. Münden hinsichtlich wirtschaftlicher Einbußen im Tourismus, Attraktivitäts- und Werteverlust als Wohnstandort und Beeinträchtigungen des Naturraums werden weggewischt. Die Stadt Hann. Münden lässt sich das nicht bieten. Mag die Vorrangfläche KS_26 für die nordhessischen Anrainerkommunen am Reinhardswald das kleinste Übel darstellen, ist die Fläche für Hann. Münden eine existentielle Bedrohung. Die Stadt Hann. Münden ist sehr befremdet darüber, dass die Energiegenossenschaft Reinhardswald, in der sich alle anderen Reinhardswaldkommunen organisiert haben, Interesse an dem Windpark “Gahrenberg“ zeigt. Die Stadt Hann. Münden lädt am 29. Mai um 17.00 Uhr zu einer Informationsveranstaltung in den Rittersaal des Welfenschlosses ein. Es gilt, jetzt die Kräfte zu bündeln und möglichen Investoren zu signalisieren, dass wir den Naturpark Münden und den Reinhardswald nicht widerstandslos aufgeben werden. Nähere Informationen über den Windpark „Gahrenberg“ und das laufende Ausschreibungsverfahren fi nden sie unter www.hann.muenden.de.