Hann. Mündens Bürger können selbst etwas für ihre Gesundheit tun

Bei Beschwerden Ernährungsgewohnheiten hinterfragen

Nicht nur in Reformhäusern, sondern mittlerweile auch in vielen Lebensmittelläden, bei Discountern und sogar in Drogerien finden sich Bio-Lebensmittel, die eine gesunde Lebensweise unterstützen sollen. Auch Bürgerinnen und Bürger in Hann. Münden achten zunehmend auf eine gesunde Ernährung und so bieten auch immer mehr Restaurants und Imbisse Speisen in Bio-Qualität oder vegetarische Gerichte an. Doch die Menschen sind auch verunsichert, denn ständig rücken neue Ernährungsformen in den Fokus der Öffentlichkeit, die eine noch gesündere Lebensweise versprechen. Was ist denn nun gesund? Fette Kost oder Low Carb? Sollen Eier und Fleisch gegessen werden und wie verhält es sich mit Milchprodukten und stecken in den Obst- und Gemüsesorten in den Supermärkten überhaupt noch ausreichend Nährstoffe drin?
Klar ist: Eine falsche Ernährung kann krank machen. Essen wir weiterhin all die Speisen, die uns angeboten werden und achten nicht auf deren Inhaltsstoffe, können wir schnell mehr Gewicht zunehmen, als uns lieb ist. Wir können Entzündungen im Körper beschleunigen und wird unser Körper nicht mit lebensnotwendigen Nährstoffen versorgt, so führt das schnell dazu, dass die Wartezimmer bei den Ärzten in Hann. Münden überfüllt sind. Wer selbst etwas für seine Gesundheit tun möchte – und dieses ist natürlich grundsätzlich zu empfehlen – kann sich an die Basics halten, die schon seit Jahrzehnten empfohlen werden und die die Lebensqualität grundsätzlich immens verbessern können:

Eine gesunde Ernährung (mit möglichst frischen und schonend zubereiteten Lebensmitteln), Bewegung (vom Treppensteigen bis zum Training im Fitness

-Studio), Übergewicht vermeiden (um den Körper nicht zusätzlich zu belasten). Grundsätzlich sollte auf eine abwechslungsreiche Ernährung geachtet werden. Wer kein Vegetarier ist, kann Fleisch in normalem Maße konsumieren. Wer sich nicht vegan ernährt, darf auch gerne Eier und Milchprodukte in seinen Speiseplan mit einbauen.

Wer mit Weißmehlprodukten (also Brötchen, Toastbrot und Backwaren) nicht übertreibt, kann auch diese gerne essen. Die Dosis macht das Gift heißt es so schön unter den Ernährungsexperten. Wer allerdings spürt, dass ihm gewisse Lebensmittel nicht bekommen und sich Völlegefühl, Magendruck oder gar Bauchschmerzen zeigen, sollte seine Ernährungsgewohnheiten hinterfragen.

Wer unsicher ist, ob er bestimmte Lebensmittel verträgt, sollte sich selbst informieren. Sich ein Grundwissen anzueignen ist immer die beste Möglichkeit, um aufkommende Fragen schnell und unkompliziert beantworten zu können. Häufig kann dieses Wissen helfen, auf gewissen Lebensmittel zu verzichten, so dass es gar nicht erst nötig ist, einen Arzt aufzusuchen.

Wer sich also in Achtsamkeit übt und auf seinen Körper hört, kann viel zu seinem eigenen Wohlbefinden beitragen. Und wer dann noch isst, wenn sich sein Körper mit Hunger meldet und isst, was der Körper verlangt, leistet einen ganz wesentlich Beitrag zu einer gesunden Ernährung, die ein Leben lang für Wohlbefinden sorgen kann. (sto.)